Dieses Jahr reise ich mit drei verschiedenen Buchprojekten zur Frankfurter Buchmesse. Ich möchte sie auf der Messe vorstellen und hoffe natürlich, dass sie ein verlegerisches Zuhause finden. Dabei wage ich mich in unterschiedliche Genres. Nur eines dieser neuen Projekte bleibt vertraut: Romantasy. Mehr darf ich noch nicht verraten.
Drei Projekte im Gepäck bedeuten auch drei Gelegenheiten, aufgeregt zu sein. Aber zum Glück besteht die Buchmesse für mich aus weit mehr als beruflichen Terminen.
Schöner als Kirmes, Karneval und Burgfest zusammen
Die Messe ist für mich in erster Linie ein Treffen mit Menschen, die meine größte Begeisterung und Leidenschaft teilen: Bücher und Geschichten. Deshalb ist sie für mich schöner als Kirmes, Karneval und Burgfest – beziehungsweise Kölsch Rock auf der Burg – zusammen. Und das will hier in der Eifel etwas heißen.
Ich freue mich auf unglaublich viele Gespräche, auf bekannte Gesichter und neue Begegnungen. Darauf, Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen und mich mit Menschen auszutauschen, denen ich sonst meist nur schreibe. Endlich kann man sich persönlich erzählen, woran man arbeitet, was gut läuft und wo es gerade hakt.
Natürlich erfährt man auch Neuigkeiten aus den Verlagen und der Buchbranche. Gute wie schlechte. Bei den guten freut man sich mit. Bei den schlechten kann man sich zumindest ein bisschen wappnen. Nicht jede Veränderung ist erfreulich, aber es hilft, miteinander darüber zu sprechen.
Für mich ist die Messe deshalb auch ein Ort, an dem ich merke: Mit den schönen und den schwierigen Seiten dieses Berufs bin ich nicht allein.
Wen ich auf der Frankfurter Buchmesse treffen möchte
Ich würde so gern viele von meinen Leserinnen und Lesern treffen.
Bei den Signierstunden war dafür oft viel zu wenig Zeit. Ein Buch unterschreiben, vielleicht ein Foto, ein paar Worte – und schon wartete der nächste Mensch. Ich erinnere mich noch daran, dass eine Signierstunde zur Zeitlos-Trilogie abgebrochen werden musste, weil der Verlag nicht genug Bücher dabeihatte und die Zeit zu Ende war (dabei hatte ich schon um eine halbe Stunde überzogen). Zu wissen, dass Menschen gewartet hatten und dann enttäuscht gehen mussten, hat mir so wehgetan.
Dieses Mal gibt es keine öffentliche Signierstunde. Dafür wünsche ich mir Begegnungen, bei denen wir auch einmal ein bisschen reden können.
Ich bin den ganzen Samstag auf der Messe unterwegs und habe um 15 Uhr Standdienst beim Pan-Verein. Wenn du mich siehst, sprich mich gern an! Ich freue mich riesig, dich kennenzulernen oder wiederzusehen. Und wenn du dein Buch dabeihast, signiere ich dir natürlich gern dein Exemplar.
Eine kleine Nachtpost habe ich am Samstag auch in der Tasche.
Vielleicht fahre ich am Ende mit guten Nachrichten zu meinen drei Projekten nach Hause. Das hoffe ich sehr. Auf die Gespräche, das Wiedersehen und die Begegnungen mit dir freue ich mich jetzt schon.
