Kurz vor dem Loslassen: Wie sich ein neues Buch anfühlt

Manchmal stolpere ich mitten im Schreiben über einen Satz, der sich anfühlt wie ein leiser Kern der ganzen Geschichte.

„Wieder einmal fragte ich mich, wie eine gefährliche Kreatur wie ein Nachtalb so viel Geborgenheit verbreiten konnte.“

Genau dieses Spannungsfeld ist das Herz von Der Prinz des Nachtreichs:
Gefahr und Nähe. Dunkelheit und Trost. Monster und Menschlichkeit.

Und sehe ich mal wieder an diesem leicht chaotischen Punkt im Autorinnenleben: kurz vor Veröffentlichung.

Die Leserunde steht in den Startlöchern. Möchtest du mitmachen? Zum einen kannst du dich für ein Leseexemplar bewerben, aber auch gemeinsam mit mir zusammen lesen. Hier ist der Link zur Teilnahme:

LESENRUNDE LOVELYBOOKS

Heute sind die ersten Goodies für die Messe angekommen.

Mein neues Projekt wartet wieder ungeduldig, weil ich Band 2 vom Stillektorat bearbeitet habe und vor allem, klopfen täglich zwei neue Projekte an, die einfach nicht locker lassen. Das eine schon seit sieben Jahren und dieses Jahr will ich es endlich beenden und einreichen.

Der Stapel auf meinem Schreibtisch wächst …


Erkenntnis der Woche:
Zeitmanagement wird überschätzt.
Pausen werden unterschätzt.

Ich habe es wieder einmal auf die harte Tour gelernt.

Denn ja – Reels schneiden, Texte kürzen, Hooks formulieren, Captions schreiben, posten, analysieren, wieder verwerfen und neu anfangen… das ist anstrengender als einen Roman zu schreiben. Deutlich anstrengender.

 

Beim Schreiben verschwinde ich in einer Welt.
Beim Marketing bin ich dauerhaft im Außen.

Und trotzdem probiere ich es.
Reels. Posts. neue Formate. kleine Experimente.

Weil meine Geschichten gesehen werden sollen.
Weil ich möchte, dass Letty und Will Leserinnen und Leser finden.
Und weil ich neugierig bin, was funktioniert – und warum.

 

Deshalb eine ehrliche Frage an euch:

Was zieht euch in ein Reel hinein?
Ein bestimmtes Bild?
Ein Satz?
Ein Reizwort?
Musik?
Stimmung?

Was sorgt dafür, dass ihr nicht weiterscrollt – sondern bis zum Ende schaut?

Ich lese jede Antwort. Versprochen.

 


Zwischen all dem Trubel gibt es diese stillen Glücksmomente.

Heute habe ich Band 2 fertig bearbeitet.
Und ich bin wirklich, wirklich glücklich mit dem Text.

Nicht erleichtert.
Nicht „endlich fertig“.
Sondern dieses großartig, warme Gefühl von: Ja. Genau so sollte diese Geschichte erzählt werden.

 

Und vielleicht ist das das Schönste an diesem Beruf:
Es ist anscheinend völlig egal, wie viele Bücher man schon veröffentlicht hat.

Es bleibt aufregend.
Jedes Mal.
Wie beim ersten Buch.

Und das ist gut so.

💫

(Und ja: Wenn ihr Pan mochtet, werdet ihr das Nachtreich lieben.)